Gedenken an die Opfer des Faschismus

„Dies ist ein Dokument gegen das Vergessen,“ mit diesen Worten stellte Ida Schillen als Vorsitzende der VVN-BdA Rostock am Freitag, 11. November 2011, im Peter Weiss Haus die Dokumentation über die „Gedenkstätten für Opfer und Verfolgte des Naziregimes auf dem Neuen Friedhof in Rostock“ vor. Die Dokumentation ist die Grundlage für weitere Verhandlungen mit der Stadt Rostock, damit die einzelnen Grabstätten nicht entfernt werden und dass auf dem Friedhof eine würdige Form des Gedenkens an die Opfer des Naziregimes realisiert werden kann. WEITERLESEN » » »

Abschalten! Das Risiko ist zu groß!

In Japan war man Jahrzehnte lang der Ansicht, alles Nötige getan zu haben, um die Atomkraftwerke sicher zu machen. Weltweit wurden die japanischen Sicherheitsstandards als vorbildlich gelobt. „So etwas wie in dem osteuropäischen Land Ukraine würde es in den modernen Industriestaaten nicht geben.“
Nun behauptet Kanzlerin Merkel medienwirksam, die Atomkraftwerke in Deutschland seien sicher. Ob sie das selbst glaubt? Und ob wir ihr das glauben sollen? WEITERLESEN » » »

Der Glaube an die Götter ist Privatsache

Beitrag zur LINKEN Programmdebatte in Freiheit durch Sozialismus

Ida Schillen

Im Programmentwurf wird die Trennung von Staat und Kirche postuliert, als gäbe es sie schon. Das ist irreführend und falsch, weil damit die faktische Verstrickung und die Realität verschleiert wird. Neben dem Ethik- wird auch der Religionsunterricht an Schulen gefordert. Dies ist widersprüchlich, weil der Religionsunterricht für alle Religionen und Kirchen das Einfallstor in staatliche Angelegenheiten ist. Die Forderung nach einer laizistischen Gesellschaft ist das Mindeste, was in puncto Kirchenfragen im LINKEN Programm stehen sollte.

Glauben ist Privatsache. WEITERLESEN » » »

Aufklärung zur Kampagne gegen Ida Schillen

Das Rostocker Stadtmagazin „Stadtgespräche“ ist den Ende 2004 von Bündnis 90, SPD, FDP und CDU gegen Ida Schillen erhobenen Vorwürfen nachgegangen und hat diese in einem umfassenden Beitrag in Heft 37 entkräftet. Im Anschluss wird auch die von Bündnis 90 initiierte hetzerische Leserbriefkampagne dokumentiert.

Stadtgespräche Ausgabe Nr. 37, Dezember 2004 S.10-12

TITELTHEMA: RECHERCHIERT

Gift, Dolch und Seidenschnur

„Personalkonflikte gibt es, seitdem sich Menschen erst in Horden, später inClans, dann in Parteien organisiert ha­ben. Früher hat man diese Personalkon­flikte gern mit Gift, Dolch oder Seiden­schnur gelöst. Heute macht man das mit Abstimmungen. Das ist ein deutlicher Fortschritt. Man nennt ihn Demokratie.”

(Süddeutsche Zeitung, 3.1 2.04)

von Peter Köppen (*1939)

Redaktionsmitglied, Dr. phil. habil., Historiker, ehem. Universität Rostock, danach tätig in verschiede­nen Projekten, Gründungs- und Redaktionsmitglied der Stadtgespräche

Kontakt: peter.koeppen@gmx.de

 

 

 

Abstimmungen gibt es in der Bürgerschaft der Hansestadt Rostock ausreichend. Gift, Dolch und Seidenschnur sind damit allerdings noch lange nicht aus der Mode gekommen, natürlich der Zivilisation des 20. Jahrhunderts angepasst. Bisher noch.

Wenn ich die letzten Auseinandersetzungen im Rathaus und ihre teilweise Widerspieglung in den Medien sehe und höre, steigt nicht nur Unverständnis, Ratlosigkeit und Wut auf, sondern Angst vor der Zukunft unserer Stadt. Hier setzt sich eine Form der öffentlichen Auseinandersetzung und des politischen Streits durch, die sich durch Beschimpfung, Verleumdung, persönliche Diffamierung auszeich­net, in der es nicht mehr um sachliche Auseinandersetzung über strittige Fragen geht, sondern um die Vernichtung des politischen oder vielleicht auch persönlichen Gegners. WEITERLESEN » » »