Kreative Leerstandsnutzung

http://www.haushalten.org/pix/haushalten_bg.gif

Die SeinImSchein Filmproduktion und der Verein Haushalten e.V. haben einen sehenswerten Film ins Internet gestellt, der Beispiele für die Nutzung von leerstehenden Gebäuden zeigt: als Wächterhäuser, die als Zwischennutzung Freiräume bieten für Kleingewerbe, Kunsthandwerk, Jugendliche, Kunst, Pflanzen, Mobile Hünerställe zum Ausleihen etc. und Ausbauhäuser, die Menschen die Möglichkeit geben, ihre Räume selbst auszubauen und zu renovieren und dafür langfristige Mietverträge zu sehr günstigen Konditionen erhalten.

Auch für die Hauseigentümer bieten diese Konzepte soviel Anreize, dass der Verein inzwischen diverse leerstehende Häuser vom Leerstand befreit und vor dem Abriss bewahrt hat.

Der Film http://vimeo.com/84391735

Logo des Vereins Haushalten e.V.

Der Verein Hauhalten e.V. – Sehr übersichtliche und transparente Website mit nützlichen Infos.

OHNE Amazon

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Wer ein bißchen nachdenkt und Interesse daran hat, dass es auch weiterhin Buchhandlungen, kleine Verlage und unterschiedlichste Bücher gibt, der sollte OHNE Amazon auskommen! Wer aus Bequemlichkeit und ohne Nachzudenken bei Amazon bestellt, trägt damit zur Unterstützung von dessen Monopolstellung bei und belohnt dessen miese Arbeitsbedingungen und das quasi-erpresserische Geschäftsgebaren gegenüber Verlagen und Autor/innen.
Also besser OHNE Amazon!
Wie geht es? Kleine Anleitung: WEITERLESEN » » »

Moratorium für das Volksheater

Ida Schillen (DIE LINKE) fordert ein Moratorium für das Rostocker Volkstheater. „Jetzt ist Solidarität mit dem Theater gefragt. Das Ensemble braucht Sicherheit und die volle Rückendeckung aus dem Rathaus. Die Gehälter der Theaterleute müssen gesichert werden wie bei anderen Beschäftigen auch. Sie müssen endlich in Ruhe ihre Arbeit machen können, ohne dass alle paar Wochen die Existenzfrage gestellt wird,“ sagt die ehemalige Kultursenatorin. WEITERLESEN » » »

Macht es auf! Das Große Haus im Volkstheater Rostock

Und hier die Hymne zur Rettung des Volkstheaters Rostock: Macht es auf“ WEITERLESEN » » »

Das Rostocker Volkstheater braucht Unterstützung

DIE LINKE fordert die unverzügliche Brandschutzsanierung des Großen Hauses, damit das Ensemble eine voll funktionsfähige Spielstätte bis zum Einzug in ein neues Theatergebäude hat. Am 21. Februar 2011 wurde plötzlich und unvorbereitet das Große Haus des Rostocker Volkstheaters geschlossen. Seitdem wird öffentlich wieder über die Notwendigkeit eines neuen Theatergebäudes debattiert. WEITERLESEN » » »

Bekenntnis zur Baukultur der Moderne

Leider werden immer wieder bauhistorisch bedeutende Gebäude verunstaltet oder verfallen lassen. Auf zwei aktuelle Beispiele möchte ich hinweisen: die Hyparschale von Ulrich Müther in Magdeburg und die HfG Ulm.


Hyparschale in Magdeburg von Ulrich Müther WEITERLESEN » » »

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Im Jahr 1994 beteiligte ich mich mit einem kleinen Team am künstlerischen Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“.

Modellfoto des Entwurfs für das Denkmal WEITERLESEN » » »

Elke Wisniewski

Elke Wisniewski – Nachruf und Erinnerung von C. v. L.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.05.2008)

„Mit Elke Wisniewski ist eine Stimme verstummt, die sich über Jahrzehnte für die Vollendung des Kulturforums nach Plänen des Philharmonie-Erbauers Hans Scharoun eingesetzt hat. Ihr Mann, der Architekt Edgar Wisniewski, einst Partner von Scharoun, hatte die Staatsbibliothek nach dessen Entwürfen gebaut, auch den Kammermusiksaal und das Musikinstrumentenmuseum. Er hätte auch das von Scharoun skizzierte „Gästehaus“ auf der jetzt öden Fläche zwischen Philharmonie und Nationalgalerie errichten wollen. Wenn Edgar Wisniewski hin und wieder der Kampfeswille verließ, gab ihm seine Frau Auftrieb, schrieb unermüdlich Politiker an, bohrte mit Leidenschaft nach. Nach dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr schwand ihre Kraft. Elke Wisniewski ist nun mit 69 Jahren an den Folgen einer langen Krankheit gestorben.

Beide waren das Herz der Scharoun-Gesellschaft, ihr Mann wollte das „Vermächtnis“ des 1972 verstorbenen Architekten erfüllen, das Kulturforum an der Philharmonie zu vollenden. Mit einem terrassierten Gästehaus wollte er dem Kulturforum ein Zentrum schaffen. Elke Wisniewski sah im Senat immer wieder „negative Kräfte“ am Werk, die sich gegen Scharouns Planung stemmten. „Ein Lebenskampf“, sagte sie. Nun ist er auch für sie verloren.“

Sieben Ziele für Rostock 4 Kultur sichern

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Mein Ziel ist es, die Kultur in Rostock als elementaren und unverzichtbaren Bestandteil der Stadtpolitik zu verankern. Kultur braucht Raum und Wertschätzung, um sich wirkungsvoll entfalten zu können. Ich möchte Rostock als kulturelles Zentrum in Mecklenburg Vorpommern und im baltischen Raum ausbauen.

Die Kultur muss endlich auch als Wirtschaftsfaktor anerkannt werden. Dies muss sich in der Investitionspolitik und Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landes widerspiegeln. Ich will erreichen, dass die Museen, Theater, Kunst- und Musikschulen und die freien Kulturträger wie Stubnitz, Jugendmusikkorps, Mau, Literaturhaus u.a. langfristig gesichert werden. Hierzu gehört auch die Sanierung der Gebäude.

Der Neubau des Theaters ist ein großes und wichtiges Projekt für die Stadt, das ich zügig realisieren möchte. Ich stelle mir vor, dass das neue Theater sich als geistig-kreativer Ort und gesellschaftliches Zentrum würdevoll im Stadtraum präsentiert und in Inhalt und Form über die Region hinausstrahlt. Eine finanzielle Förderung dieses Vorhabens z.B. durch Land, Bund und EU, ist unabdingbar.