Diether Dehm auf Idas Gartenfest – Konzertausschnitte – gefilmt von Pascal (Merci!)

Moratorium für das Volksheater

Ida Schillen (DIE LINKE) fordert ein Moratorium für das Rostocker Volkstheater. „Jetzt ist Solidarität mit dem Theater gefragt. Das Ensemble braucht Sicherheit und die volle Rückendeckung aus dem Rathaus. Die Gehälter der Theaterleute müssen gesichert werden wie bei anderen Beschäftigen auch. Sie müssen endlich in Ruhe ihre Arbeit machen können, ohne dass alle paar Wochen die Existenzfrage gestellt wird,“ sagt die ehemalige Kultursenatorin. WEITERLESEN » » »

Traditionsschiff bleibt in Schmarl

museumsschiff rostock

Aufatmen im Rostocker Nordwesten. Das Traditionsschiff bleibt vorerst in Schmarl. Dies hat die Bürgerschaft der Hansestadt auf ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause am 29. Juni beschlossen.  „Maritime Kultur muss auch im Nordwesten ihren Platz haben“, sagt Ida Schillen. WEITERLESEN » » »

Architekturwettbewerb als Entscheidungsgrundlage für ein neues Theater

Ein Theaterneubau ist ein Jahrhundertbauwerk, an das hohe bauliche, funktionale und ästhetische Ansprüche gestellt werden sollten. Daher muss dem Bürgervotum ein Architekturwettbewerb voraus gehen. Der Architekturwettbewerb ist das geeignete Mittel, um hinsichtlich der Funktion, Ökonomie und Ästhetik die beste Lösung für ein neues Theater zu finden. In der engeren Auswahl für denTheaterneubau in Rostock sind drei Standorte.. Ida Schillen präferiert den Rosengarten. Das neue Theater würde den Ort als kulturelles Zentrum der Stadt hervorheben. Dort ist bereits mit dem Umbau der neuen Musikschule, den Ida Schillen als vormalige Senatorin auf den Weg gebracht hat, eine bedeutende Weiche für ein Kulturzentrum am Rosengarten gelegt worden. WEITERLESEN » » »

Macht es auf! Das Große Haus im Volkstheater Rostock

Und hier die Hymne zur Rettung des Volkstheaters Rostock: Macht es auf“ WEITERLESEN » » »

Das Rostocker Volkstheater braucht Unterstützung

DIE LINKE fordert die unverzügliche Brandschutzsanierung des Großen Hauses, damit das Ensemble eine voll funktionsfähige Spielstätte bis zum Einzug in ein neues Theatergebäude hat. Am 21. Februar 2011 wurde plötzlich und unvorbereitet das Große Haus des Rostocker Volkstheaters geschlossen. Seitdem wird öffentlich wieder über die Notwendigkeit eines neuen Theatergebäudes debattiert. WEITERLESEN » » »

Luxemburg-Liebknecht Gedenktag am 9. 1. 2011

Video (23 Sekunden) von der Niederlegung der roten Nelken an der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Im Jahr 1994 beteiligte ich mich mit einem kleinen Team am künstlerischen Wettbewerb „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“.

Modellfoto des Entwurfs für das Denkmal WEITERLESEN » » »

Elke Wisniewski

Elke Wisniewski – Nachruf und Erinnerung von C. v. L.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.05.2008)

„Mit Elke Wisniewski ist eine Stimme verstummt, die sich über Jahrzehnte für die Vollendung des Kulturforums nach Plänen des Philharmonie-Erbauers Hans Scharoun eingesetzt hat. Ihr Mann, der Architekt Edgar Wisniewski, einst Partner von Scharoun, hatte die Staatsbibliothek nach dessen Entwürfen gebaut, auch den Kammermusiksaal und das Musikinstrumentenmuseum. Er hätte auch das von Scharoun skizzierte „Gästehaus“ auf der jetzt öden Fläche zwischen Philharmonie und Nationalgalerie errichten wollen. Wenn Edgar Wisniewski hin und wieder der Kampfeswille verließ, gab ihm seine Frau Auftrieb, schrieb unermüdlich Politiker an, bohrte mit Leidenschaft nach. Nach dem Tod ihres Mannes vor einem Jahr schwand ihre Kraft. Elke Wisniewski ist nun mit 69 Jahren an den Folgen einer langen Krankheit gestorben.

Beide waren das Herz der Scharoun-Gesellschaft, ihr Mann wollte das „Vermächtnis“ des 1972 verstorbenen Architekten erfüllen, das Kulturforum an der Philharmonie zu vollenden. Mit einem terrassierten Gästehaus wollte er dem Kulturforum ein Zentrum schaffen. Elke Wisniewski sah im Senat immer wieder „negative Kräfte“ am Werk, die sich gegen Scharouns Planung stemmten. „Ein Lebenskampf“, sagte sie. Nun ist er auch für sie verloren.“

Sieben Ziele für Rostock 2 Maritime Wirtschaft und Tourismus stärken

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Mein Ziel ist es, Rostock als Zentrum der maritimen Wirtschaft im Ostseeraum zu stärken. Werften, Überseehafen und Seetourismus sind die tragenden Säulen der maritimen Wirtschaft.

Besondere Potentiale sehe ich in der Schaffung eines gewerblich-maritim-kulturellen Entwicklungsbandes am Ufer der Warnow entlang vom Stadthafen über das Werftdreieck, den Fischereihafen bis nach Warnemünde.
Hier können vor allem auch Förderprogramme der EU eingesetzt werden.
Besondere Akzente kann die Existenzgründer/innen-Initiative des Landes im Bereich der maritimen Wirtschaft und des Tourismus setzen.

Die Ansiedlungspolitik und neue Nutzungen sollen sich daran orientieren, dass die noch vorhandene Industriearchitektur als historisches Dokument und touristische Attraktion bewahrt wird. Das hanseatische Stadtbild und die lebendige historische Innenstadt Rostocks, sanierte Wohngebiete im Nordosten und Nordwesten der Stadt, das Seebad Warnemünde mit dem breiten Strand und eine moderne verkehrliche Infrastruktur sind die Eckpfeiler der touristisch-wirtschaftlichen Entwicklung.

Besonderen Nachholbedarf gibt es in der kulturellen Infrastruktur und der barrierefreien Sanierung der Straßen und Wege. Ein neues Theater und sanierte attraktive Museen sind unverzichtbar, um Rostock als maritim-touristisches Zentrum weiter zu entwickeln.

Sieben Ziele für Rostock 4 Kultur sichern

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Mein Ziel ist es, die Kultur in Rostock als elementaren und unverzichtbaren Bestandteil der Stadtpolitik zu verankern. Kultur braucht Raum und Wertschätzung, um sich wirkungsvoll entfalten zu können. Ich möchte Rostock als kulturelles Zentrum in Mecklenburg Vorpommern und im baltischen Raum ausbauen.

Die Kultur muss endlich auch als Wirtschaftsfaktor anerkannt werden. Dies muss sich in der Investitionspolitik und Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landes widerspiegeln. Ich will erreichen, dass die Museen, Theater, Kunst- und Musikschulen und die freien Kulturträger wie Stubnitz, Jugendmusikkorps, Mau, Literaturhaus u.a. langfristig gesichert werden. Hierzu gehört auch die Sanierung der Gebäude.

Der Neubau des Theaters ist ein großes und wichtiges Projekt für die Stadt, das ich zügig realisieren möchte. Ich stelle mir vor, dass das neue Theater sich als geistig-kreativer Ort und gesellschaftliches Zentrum würdevoll im Stadtraum präsentiert und in Inhalt und Form über die Region hinausstrahlt. Eine finanzielle Förderung dieses Vorhabens z.B. durch Land, Bund und EU, ist unabdingbar.

Sieben Ziele für Rostock 5 Maritime Traditionen pflegen

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Rostockerinnen und Rostocker haben gute Gründe, stolz auf die kulturelle und maritime Identität als Hansestadt zu sein. Die Ostsee und die Tradition der Hanse prägen die Lebensweise, das Stadtbild, die maritime Wirtschaft, die internationalen Beziehungen, die Kultur, die Menschen. Die HanseSail und die Warnemünder Woche sind maritim-sportlich-kulturelle Höhepunkte. Ich möchte die Träger dieser und anderer Veranstaltungen weiter unterstützen und erreichen, dass sie auch europäisch und international noch mehr Beachtung finden.

Die maritime Alltagskultur präsentiert sich in zahlreichen Vereinen und Initiativen, von den Klaashans über Trachtengruppen und Plattdütsch Vereine. Der Charme und die touristische Anziehungskraft von Warnemünde als weltoffenes Seebad mit dem Fischerhafen am alten Strom ist dem Selbstbewußtsein der Fischerfamilien und einer traditionsbewußten Bevölkerung zu verdanken. Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Charakter der Hansestadt und des Seebads zu stärken, die maritim-kulturellen Initiativen zu unterstützen und einen Weg zu finden, wie Zukunft und Nachwuchs der Traditionspflege gesichert werden können.

Das Schifffahrtsmuseum ist elementarer Bestandteil der maritimen Kulturpflege. Bis es – wie von der Bürgerschaft beschlossen – in ein neues Gebäude auf dem IGA Gelände umziehen kann, muss es der Öffentlichkeit weiter zugänglich sein. Das Haus in der Bebelstraße bietet hierzu geeignete Voraussetzungen und muss wieder geöffnet werden.

Sieben Ziele für Rostock 6 Natürliche Ressourcen schützen

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Die mecklenburgische Landschaft, die Ostsee, frische Luft und Ruhe sind das natürliche Grundkapital für die touristisch-wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und des Landes. Deshalb möchte ich mit hoher Priorität darauf achten, dass diese natürlichen Ressourcen geschützt werden. Veränderungen und Eingriffe müssen das ökologische Gleichgewicht der Ostsee, die Schönheit der Landschaft und Architektur, die Ruhe und das Erholungsbedürfnis der hiesigen Bevölkerung und der Urlaubsgäste achten und die vorhandene Qualität bewahren. Der Strand muss im Besitz der Hansestadt Rostock und damit der Rostockerinnen und Rostocker bleiben.

Die Gärten sind ökologische und soziale Lebensadern der Stadt. 155 Kleingartenvereine mit etwa 16 000 Parzellen und weitere tausende von Haus- und Vorgärten dokumentieren die Bedeutung des Gartens für das städtische Leben und die Alltagskultur.

Jede Gärtnerin und jeder Gärtner übernimmt ökologische und soziale Verantwortung für einen Mikrokosmos. Dabei geht die Schönheit der Gärten einher mit dem praktischen Nutzen: Der Anbau von Obst, Gemüse und Kräutern dient der Selbstversorgung, was für viele Familien, gerade in Zeiten der Erwerbslosigkeit, existentiell ist.

Die Bewahrung und Pflege der traditionellen heimischen Kulturpflanzen, von Hasenkopf bis Harzfeuer, sind ein wesentliches Verdienst der Gartenfreunde.

Mein Ziel ist es, dieses Kulturerbe und die gewachsenen Strukturen der Kleingartenanlagen zu erhalten und zu unterstützen.

Sieben Ziele für Rostock 7 Zukunftsfähigkeit der Stadt garantieren

Diese Positionen habe ich im OB-Wahlkampf 2004/5 vertreten und stehe nach wie vor zu ihnen:

Mein Ziel ist es, die Stadt zukunftsfähig zu halten und so zu wirtschaften, dass wir unserer Verantwortung für die jetzige Bevölkerung und die nachfolgenden Generationen gerecht werden. Offenheit und Transparenz sollen für alle Vorgänge im Rathaus gelten. Nachhaltiges solides Wirtschaften ist Richtlinie meiner Stadtpolitik.

Der weitere Ausverkauf der Stadt muss gestoppt werden. Ich möchte das öffentliche Vermögen, Grundstücke und Immobilien, die sich noch im schuldenfreien Besitz der Stadt befinden und die für städtische Aufgaben notwendig sind, für die Zukunft sichern. Die Immobilien der Stadt, – vom Kloster zum Heiligen Kreuz über Kröpeliner Tor, die Schulen, Stadtbibliothek, das Rathaus und bis hin zum Ostseestrand -, sind unveräußerlich! Eine Privatisierung bedeutet, dass die Stadt über Jahrzehnte hohe Mieten zahlen muss, für Gebäude, die ihr jetzt noch schuldenfrei gehören. Die Auslagerung und Privatisierung von sozialen, kulturellen und bildungsbezogenen Aufgaben und Gebäuden führt dazu, dass die Leistungen für die Bewohnerinnen und Bewohner immer teurer werden. Gerade in Zeiten der ökonomischen Krise halte ich es für notwendig, darauf zu achten, dass die Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben für alle Menschen, vor allem für diejenigen, die wenig Geld haben, ermöglicht wird.

Besonders im Bereich des Sports ist es von existentieller Bedeutung für die Sporttreibenden und Vereine, dass die städtischen Sportanlagen und Hallen preisgünstig genutzt werden können. Sport ist Gesundheitsprävention. Aus diesem Grund lege ich auch besonderen Wert darauf, die Neptun Schwimmhalle inklusive Freibad zu sanieren. Bereits in diesem Jahr habe ich das preisgünstige Jahresschwimmticket eingeführt und die Schwimmzeiten erweitert.

Zu Sicherung der Angebot möchte ich weitere Einnahme- und Förderquellen aktivieren, die uns zustehen. Dazu gehören die Fördermittel des Landes, Bundes und der EU, aber ebenso die angemessene Beteiligung an den Gewinnen der städtischen Gesellschaften. Großprojekte kommen in Zukunft auf den Prüfstand, bevor sie begonnen werden, damit es kein böses Erwachen gibt.

Es lebt sich gut in Rostock. Der frische Wind der Ostsee ist gut fürs Atmen, für eine klaren Kopf, fürs Segeln, Surfen und Spazieren gehen. Mit kulturellen Highlights, Festivals und Veranstaltungen ziehen wir Gäste von Nah und Fern in die Stadt. Wir haben eine hervorragende städtische Infrastruktur mit S-Bahn, Straßenbahn, Jugend- und Seniorenclubs, mit Sportanlagen, Parks und Ostseestrand, mit Häfen und schönen Straßen und Wegen. In diesem Sinne möchte ich die Stadtentwicklung weiter führen und verbessern. Denn natürlich gibt es immer etwas zu erweitern und zu reparieren. Noch sind nicht alle Straßen ohne Schlaglöcher, die Bürgersteige sind noch nicht alle ausgebessert und barrierefrei, das Radwegenetz lässt noch zu wünschen übrig, die Parks und Gärten brauchen ständige Pflege, die Jugend- und Seniorenclubs bessere Ausstattung usw. Hierfür müssen wir das nötige Geld im städtischen Haushalt einplanen und dürfen uns nicht durch Millionenschulden den Spielraum nehmen, die nötigen kleineren Maßnahmen durchzuführen.